Social Share Icon

 

Hybridturm Bögl

Windkrafttürme sind die Stützpfeiler einer jeden Windenergieanlage. Auf sie wirken große Kräfte bei der Windstromerzeugung ein – eine Herausforderung für Statik, Material und Ingenieure. Gerade die Höhe der Windenergieanlage spielt eine große Rolle bei der Erzielung des Ertrags, insbesondere für die neuen Turbinengenerationen mit großen Rotordurchmessern.

Diese stellen wiederum neue Höhenanforderungen an die Komponenten. Gerade durch hohe Turmsysteme kann das WindPotenzial insbesondere von windschwachen Standorten verbessert und effizient ausgeschöpft werden. Zum einen steigt der jährliche Ertrag einer Windenergieanlage standortbezogen pro Meter um 0,5 bis 1 %, zum anderen lassen sich neue Standorte wie etwa in bergigem Gelände erschließen, die vorher nicht berücksichtigt werden konnten. Durch das Erreichen bestimmter Höhen kann die Turbine in lineare Windzonen gehoben und somit effizient betrieben werden.

Ideal für große Höhen ist eine Beton-StahlKombination des Turms, da reine Stahlrohrtürme in dieser Größenordnung nicht mehr wirtschaftlich wären. Unsere Hybridtürme eignen sich hervorragend ab einer Nabenhöhe von 140 m. Die Türme bestehen im unteren Teil aus Betonelementen, im oberen Teil aus aufgesetzten Stahlrohrsegmenten und können nach derzeitigen Entwicklungsstand bis zu 199 m Nabenhöhe erreichen.

Bei der Rezeptur des verbauten selbstverdichtenden Betons vertrauen wir auf Kalkstein- und Hüttensandmehl aus eigener Produktion. Dank dieser Mischung lassen sich schon heute bis zu 70 % des Zements substituieren. Unsere eigene Forschungsund Entwicklungsabteilung arbeitet daran, das Sparpotenzial in Zukunft weiter zu erhöhen. Ansporn dahinter sind neben der Kosteneinsparung auch die CO2 -Reduktion bei der Zementherstellung und ein damit noch aktiverer Beitrag zum Klimaschutz.

Um die steigende Nachfrage in Folge der ambitionierten Ausbauziele der Bundesregierung für Onshore-Windenergieanlagen bedienen zu können, werden an mittlerweile drei Produktionsstandorten in Deutschland bis zu 600 Hybridtürme pro Jahr produziert. Wir leisten so einen bedeutenden Beitrag, die notwendigen Kapazitäten für den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien bereitzustellen.

 

199 Meter
52 Prozent Ersparnis

 

 

 

 

 

Bei der Rezeptur des verbauten selbstverdichtenden Betons vertrauen wir auf Kalkstein- und Hüttensandmehl aus eigener Produktion. Dank dieser Mischung lassen sich schon heute bis zu 70 % des Zements substituieren. Unsere eigene Forschungsund Entwicklungsabteilung arbeitet daran, das Sparpotenzial in Zukunft weiter zu erhöhen. Ansporn dahinter sind neben der Kosteneinsparung auch die CO2 -Reduktion bei der Zementherstellung und ein damit noch aktiverer Beitrag zum Klimaschutz.

Nachhaltiger Marktführer
Windturm Teile

 

 

Unsere jahrelangen Erfahrungen sowie bewährten und innovativen Ansätze in der Turmentwicklung sind die Basis für unser erfolgreiches Hybridturm-System. Unsere kontinuierliche Weiterentwicklung umfasst neben dem eigentlichen Turmkonzept auch das Turmfundament, die Montage, die Logistik und den Innenausbau:

■ Die mit einer CNC-Betonschleifanlage bearbeitete Horizontalfläche der Betonsegmente kommt bei der Errichtung des Hybridturms ohne Mörtel oder Kleber aus.

■ Die einzelnen Betonelemente können mit Standard-Aufliegern transportiert werden. Aufwendige Schwertransporte entfallen fast komplett.

■ Der Innenausbau erfolgt in einem neuen patentierten Verfahren: Lift und Leiter können parallel im Zuge der Errichtung des Betonturms montiert werden.