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Vertragsunterzeichnung für Projekt G-CAP Inland Stufe 1

Unterzeichnung Vergabe G-CAP Inland Stufe 1

27.08.2026

Firmengruppe Max Bögl realisiert 102 Unterkunftsgebäude für die Bundeswehr

Ende letzten Jahres haben das Bundesministerium der Verteidigung und das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr ein neues Infrastrukturprogramm vorgestellt. „G-CAP Inland Stufe 1“ hat zum Ziel, in naher Zukunft bundesweit rund 300 Unterkunftsgebäude – aufgeteilt auf sieben Lose – zur Unterbringung von bis zu 40.000 Rekrutinnen und Rekruten zu errichten. 

Die Firmengruppe Max Bögl wird als Generalübernehmer die drei größten der insgesamt sieben Lose bearbeiten und damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung leistungsfähiger und resilienter Infrastruktur in Deutschland leisten.

Am 27. August 2026 fand die offizielle Vertragsunterzeichnung für die künftige Zusammenarbeit statt.  

Industrielle Vorfertigung und serielle Bauweisen als Erfolgsgaranten

In der vierjährigen Laufzeit des Rahmenvertrags wird das Bau- und Technologieunternehmen aus Sengenthal in der Oberpfalz insgesamt 102 Unterkunftsgebäude innerhalb vorhandener Liegenschaften der Lose Bayern, Ost und Niedersachsen errichten. Für die Realisierung der vier verschiedenen Gebäudetypen setzt die Firmengruppe auf ihre umfassenden Kompetenzen in den Bereichen Hochbau und Infrastruktur.

Bei den Gebäudetypen 1-3 handelt es sich um kombinierte Unterkunfts- und Funktionsgebäude, während Gebäudetyp 4 als reine Unterkunftsgebäude für die Rekrutinnen und Rekruten dient.

Augenmerk des Projekts liegt auf den Komponenten Qualität und Zeit. Die Gebäude müssen schnell errichtet werden, aber auch den gesetzlich vorgegebenen Energiestandards und den bauordnungsrechtlichen Vorgaben entsprechen. 

 

 

 

Verantwortungsvoller Beitrag zu Sicherheit, Resilienz und Einsatzbereitschaft

„G-CAP Inland Stufe 1“ dient der Errichtung von Unterkunftsgebäuden und wird damit sowohl dem geplanten personellen Aufwuchs der Bundeswehr als auch den Anforderungen der Landes- und Bündnisverteidigung gerecht.

„Als familiengeführtes Unternehmen sehen wir uns in der Verantwortung, die infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen, damit staatliche Institutionen und sicherheitsrelevante Organisationen ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen können. In einer verantwortungsvollen Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand tragen wir so zu Sicherheit, Resilienz und Einsatzbereitschaft in Deutschland bei.“

Johann Bögl, Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl 

Industrielle Vorfertigung, serielle Bauweisen und die hohe Wertschöpfungstiefe sind wesentliche Erfolgsfaktoren, um dieses anspruchsvolle Infrastrukturprojekt mit einem Auftragsvolumen von rund einer Milliarde Euro schnell, wirtschaftlich und in hoher Qualität umzusetzen.​‌

Standardisierte Bauteile werden dabei in eigenen Fertigteilwerken vorproduziert, wodurch sich die Bauzeiten gegenüber konventionellen Bauweisen deutlich verkürzen lassen. Dieses Prinzip setzt sich in der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) fort, wo vorkonfektionierte Komponenten für hohe Ausführungsqualität, effiziente Montageprozesse und eine beschleunigte Realisierung sorgen.

Ergänzt wird dieser Ansatz durch die integrale digitale Planung mittels Building Information Modeling (BIM), die eine transparente und kollaborative Zusammenarbeit aller Fachdisziplinen ermöglicht, Fehler frühzeitig reduziert sowie Ressourcen und Kosten optimiert.

Gleichzeitig sichert der umfassende Wertschöpfungskreislauf von Max Bögl, von der Rohstoffgewinnung über eigene Betonfertigteilwerke, Transport- und Logistikleistungen bis hin zur Ausführung auf der Baustelle, eine hohe Unabhängigkeit, Terminsicherheit und Qualität entlang der gesamten Projektkette.

Integrierte Wertschöpfung aus einer Hand

Integrierte Wertschöpfung aus einer Hand

Gruppenfoto Vergabe G-CAP Inland Stufe 1

Johann Bögl (Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl), Markus Richthammer (Vorstand Industrie), Oberst Dr. Andreas Goldbach (Projektleiter für das Programm „G-CAP Inland – Stufe 1“ bei der Bundeswehr) und Johann Braun (Vorstand Hochbau) bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung für das Projekt „G-CAP Inland Stufe 1"

    Bildnachweis: Bundeswehr/Rott