Verbund-Fertigteil-Träger bei Max Bögl

05.03.2019

Mit innovativen Technologien und einer hohen Wertschöpfungstiefe im Gesamtunternehmen beweist Max Bögl seit vielen Jahren sein Know-how in der Realisierung gestalterisch und technisch anspruchsvoller Brückenbauwerke, der Königsdisziplin des modernen Ingenieurbaus. Neben den gängigen Bauverfahren setzen die Brückenspezialisten der Firmengruppe bei hohen Spannweiten auch auf den Einsatz innovativer Verbund-Fertigteil-Träger aus Stahl und Beton.

Verbund-Fertigteil-Träger bei Max Bögl

 

Funktionalität und Ästhetik im Brückenbau

Die Verbundfertigteilbauweise stellt ein modernes und wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung von Verbunddeckbrücken im Stützweitenbereich von 20 bis 60 Metern dar. Sie vereint die Vorteile bisheriger Verbund- und Fertigteilbauweisen. Zentrales Element ist ein Verbundfertigteil-Träger, bestehend aus einem Stahlträger mit Kopfbolzendübeln bzw. aufgeschweißten Dübelleisten, auf den im Werk eine Betonplatte als Obergurt aufbetoniert wird. Als Stahlträger kommen geschweißte Doppel-T-Träger-Konstruktionen sowie luftdicht verschlossene Hohlkastenprofile infrage.

Effizientes System für große Spannweiten

Diese Verbund-Fertigteil-Träger sind deutlich leichter und schlanker als Spannbetonträger, sodass diese Bauweise dem modernen Fertigteilbrückenbau neue Spannweitenbereiche eröffnet. Die Verbund-Fertigteil-Träger-Bauweise vereint die Vorteile eines hohen Vorfertigungsgrades und niedriger Transportgewichte mit kurzen Einbauzeiten und minimierten Sperrpausen zur Montage der Fertigteile. Alle Arbeitsschritte, die für die Herstellung, den Transport und die Montage von Verbund-Fertigteil-Träger-Brücken erforderlich sind, werden bei Max Bögl komplett im Unternehmen mit eigenem Personal und Gerät abgedeckt.

 

Zusammenspiel der Unternehmensbereiche

Foto: Reinhard Mederer

 

Die bis zu 60 Meter langen Stahlträger werden im Stahl- und Anlagenbau der Firmengruppe gefertigt und beschichtet. Das Betonieren des Betonflansches erfolgt in den eigenen Fertigteilwerken. Danach werden die Verbund-Fertigteil-Träger zur Aushärtung des Betons kurzfristig zwischengelagert, mittels LKW, Eisenbahn oder Schiff zur Baustelle transportiert und dort schnell und präzise unter Einhaltung kürzester Sperrpausen montiert. Anschließend übernimmt der Ingenieurbau die Ausführung der Restarbeiten vor Ort, wie zum Beispiel das Schalen, Betonieren usw.

Vorteile der Verbund-Fertigteil-Träger-Bauweise

  • Hoher Vorfertigungsgrad bei gleichzeitig geringem Gewicht
  • Hohe Qualität der Bauteile dank gleichbleibender Fertigungsbedingungen
  • Realisierung sehr schlanker Querschnittsabmessungen in Brückenmitte
  • Überbrückung auch größerer Spannweiten ohne Mittelstützen möglich
  • Produktion, Transport und Montage von Fertigteillängen bis zu 60 m
  • Robuste und langlebige Bauweise
  • Anspruchsvolle Gestaltung bei höchster Funktionalität und Wirtschaftlichkeit
  • Kurze Bauzeiten mit minimalen Verkehrsbehinderungen
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