IM FOKUS

Infrastrukturprojekte in den Niederlanden

Komplexes Bauen über und unter Wasser

 

Seit knapp 18 Jahren ist Max Bögl mit operativem Sitz in Amsterdam in den Niederlanden aktiv. Zusammen mit örtlichen Partnern realisierten wir in dieser Zeit eine Vielzahl anspruchsvoller Großprojekte in der Infrastruktur und im Hochbau. Neben Tunneln und Tiefgaragen zählen insbesondere die Rohbauten der drei unterirdischen U-Bahnhöfe und des Fletcher Hotels in Amsterdam, der Neubau der IJsselbrücke Hanzeboog bei Zwolle und die Errichtung der Stadsbrug Nijmegen über die Waal zu den herausragenden Baumaßnahmen. Für die Realisierung der beiden Brücken erhielt Max Bögl Nederland den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis und zweimal den Niederländischen Stahlbaupreis.

 

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Projekt "De Entree" in Amsterdam
10.07.2017

Projekt "De Entree" in Amsterdam

Nachhaltige Aufwertung der Innenstadt

Weg vom Auto, hin zum Fahrrad: Als selbsternannte "Stadt der Fahrräder" tut Amsterdam alles dafür, diesem Ruf gerecht zu werden. Von Autos dominierte Straßen werden mehr und mehr zu Fußgänger- und Radwegen umgestaltet. So auch beim Großprojekt "De Entree", bei dem inmitten der Innenstadt ein neu erlebbarer Stadtraum mit deutlich weniger Fahrzeugverkehr entsteht.

In den nächsten fünf Jahren wird dazu die Max Bögl Nederland B.V. im Auftrag der Stadt Amsterdam den Bereich zwischen Zentralbahnhof und Damrak bzw. Schreierstoren und Droogbak spürbar aufwerten. Mit dem neuen Gestaltungskonzept soll mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer geschaffen sowie zusätzliche Wasserflächen integriert werden. Zu den weiteren Maßnahmen des 90-Millionen-Euro-Projektes zählen der Bau einer großen Fahrradtiefgarage und die Verkehrsberuhigung der Prins Hendrikkade zwischen Martelaarsgracht und Damrak. Baubeginn ist im Januar 2018.

Nach umfangreichen Vorarbeiten und Detailplanungen wird zuerst die Fahrbahn im Bereich der Gleisüberführung an der Westseite des Zentralbahnhofs um 70 Zentimeter abgesenkt. Auf diese Weise ist die Innenstadt während der Baumaßnahme auch für größere Fahrzeuge, beispielsweise für den Zuliefererverkehr, gut erreichbar. Mit einem Bündel an weiteren Maßnahmen sollen zusätzliche Behinderungen für Anwohner und Nutzer des Bereiches auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Zudem setzt man bei Max Bögl auf eine intensive Kommunikation und Einbeziehung der Menschen in die Planung und den Bauablauf während der gesamten Bauzeit.