In Deutschland ist bezahlbarer Wohnraum knapp, es fehlen zehntausende Wohnungen. Deutliche Mietsteigerungen und Engpässe insbesondere in Groß- und Universitätsstädten, Ballungsräumen und stadtnahen Landkreisen sind die Folge.

 

Vor allem einkommensschwache Haushalte, aber zunehmend auch solche mit mittleren Einkommen, haben Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die aktuelle Lage erfordert deshalb ein zügiges Handeln aller Beteiligten. Ziel ist es, den Wohnungsneubau deutlich zu intensivieren und von heute 270.000 auf künftig mindestens 350.000 Wohnungen jährlich zu steigern.

 

Große Herausforderungen für Politik und Wirtschaft

Hauptgrund für den Druck auf die Wohnungsmärkte sei nach Angabe des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Binnenwanderung innerhalb Deutschlands. Immer mehr Menschen in Ost und West verlassen ländliche Räume und kleine Städte, um sich in den Metropolen anzusiedeln. Der starke Zuzug von Flüchtlingen und ihre Integration in unsere Gesellschaft fordern Politik und Wirtschaft zusätzlich heraus. Und mit dem Eintritt der geburtsstarken Jahrgänge ins Rentenalter wird der Bedarf an altersgerechten Wohnungen zunehmen.

Als Sofortmaßnahme hat die Bundesregierung Anfang Juni 2015 die sogenannte Mietpreisbremse eingeführt. Sie soll Wohnungssuchende in angespannten Wohnungsmärkten wirksam vor überproportionalen Steigerungen der Wiedervermietungsmiete schützen. Zudem wurden die Mittel für den sozialen Wohnungsbau erneut aufgestockt. In den nächsten beiden Jahren werden jeweils 500 Millionen Euro und damit ab Januar 2017 über 1,5 Milliarden Euro aus Mitteln des Bundes für den dringend benötigten sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stehen.

 

 

Mit Zehn-Punkte-Programm gegen den Wohnungsmangel

Doch Mietpreisbremse und finanzielle Unterstützung der Länder reichen alleine nicht aus, um zukünftig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und den Wohnungsbau anzukurbeln.

Aus den Empfehlungen des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen hat die Bundesregierung unter Federführung des BMUB deshalb die "Wohnungsbau-Offensive" entwickelt. Kern des Vorschlags ist ein Zehn-Punkte-Programm, das zusammen mit den Ländern, kommunalen Spitzenverbänden, der Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie anderen gesellschaftlichen Akteuren erarbeitet wurde und nun zügig Schritt für Schritt umgesetzt werden soll.

 

 

Verstärkter Einsatz serieller Wohnungsbaukonzepte

Für den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie liegt der Schlüssel zur Beseitigung der Wohnungsengpässe neben der Neujustierung der Rahmenbedingungen und einer bundesweit einheitlichen Bauordnung insbesondere in der stärkeren Industrialisierung des Wohnungsbaus.

Durch Optimierung der Planung (z. B. strukturierte Grundrisse) und der Produktionsprozesse (z. B. stärkere Digitalisierung), verbunden mit dem vermehrten Einsatz von Fertigteilelementen, ergeben sich gewünschte Kostensenkungseffekte – ohne dass Abstriche an der architektonischen Qualität gemacht werden müssten. Schon heute bieten Unternehmen wie Max Bögl mit dem eigens entwickelten Wohnungsbausystem maxmodul Wohngebäude in serieller Modulbauweise an, die zügig und kostengünstig Wohnraum mit hohem Wohnkomfort bieten.

 

 

Fortschrittlicher Wohnungsbau mit maxmodul

Basierend auf der langjährigen Erfahrung und Kompetenz im hochpräzisen Betonfertigteilbau positioniert sich die Firmengruppe als wichtiger Impulsgeber mit technisch und qualitativ überzeugenden Konzepten aus einer Hand. Innovative Produkte wie maxmodul zeigen, wie qualitativ hochwertige, aber dennoch kostengünstige Betonfertigteil-Raummodule maßgeblich zur schnelleren Beseitigung von Wohnungsengpässen beitragen können. Das modulare Bausystem lässt sich flexibel und in nahezu unbegrenzter Vielfalt und Variabilität auf zahlreiche Grundriss- und Gebäudekonzepte anwenden und erlaubt Baukörper in barrierefreier Ausführung mit Wohnformen für Singles bis hin zu Familien.

Hohe bautechnische Qualität, kurze Planungs- und Produktionszeit, geringer Energieverbrauch und vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten: Das modular aufgebaute Gesamtkonzept von Max Bögl berücksichtigt unterschiedlichste Kundenwünsche und besticht durch seine individuelle Abstimmung neuester Techniken und Baustofftechnologien – und das nicht nur umweltschonend, sondern auch technisch ausgefeilt und ökologisch sinnvoll. Eine sorgfältige firmeninterne Beratung und Konzeption sichert in enger Absprache mit den Bauherren die Einhaltung aller planungs- und baurechtlichen Vorgaben unter Berücksichtigung der neuesten energietechnischen Standards. Durch den Ausbau der seriellen Fertigung am Hauptsitz in Sengenthal und an den weiteren, auf ganz Deutschland verteilten Fertigteilwerken der Firmengruppe kann das gesamte Bundesgebiet bedient werden – mit einer jährlichen Produktionsleistung von bis zu 80.000 Quadratmetern Wohnfläche.

 

 

Schnell, hochwertig, flexibel, preisgünstig

Durch die gewerksintegrierte Planung mittels modernster CAD- und BIM-Technologien sowie die witterungs- und jahreszeitenunabhängige Serienfertigung im Werk wird eine höchstmögliche und gleichbleibende Qualität der Basismodule erzielt. Die passgenaue und schnelle Montage der Bauteile mit vorgefertigten Ausbauelementen ermöglicht eine kurze Bauzeit ohne aufwendige Baustelleneinrichtung und damit eine zuverlässige Kosten- und Termintreue. Nach dem Zusammenbau der einzelnen Module durch eigenes geschultes Fachpersonal erfolgen vor Ort nur noch abschließende Innenausbau-Finisharbeiten sowie die Montage der Gebäudehülle. Selbst nach Fertigstellung der Gebäude sind die Möglichkeiten nicht ausgeschöpft. Ergänzende Module können in kurzer Zeit auf sich ändernde Wünsche und Ansprüche der Kunden reagieren und bestehende Einheiten erweitern.

 

maxmodul - Wohnungsbau mit System

 

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