Betriebsversammlung 2016 bei Max Bögl

29.01.2016

Herausfordernde, aber faszinierende Perspektiven. Wie jedes Jahr heißt der Betriebsrat von Max Bögl Ende Januar Gesellschafter, Vorstand und Mitarbeiter der Firmengruppe willkommen, um gemeinsam das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und die Belegschaft auf die neuen Herausforderungen einzustimmen. In dieser Tradition lud der Betriebsrat nach 2015 schon zum zweiten Mal zur Betriebsversammlung, die auch gleichzeitig die größte Firmenveranstaltung des Jahres ist, in die ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG ein.

Betriebsversammlung 2016 bei Max Bögl

 

Auch wenn die Kommunalpolitiker um den Neumarkter Oberbürgermeister Thomas Thumann die Betriebsversammlung gerne in der Oberpfalz beheimatet sähen, gibt die Bögl-eigene ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG der Veranstaltung doch einen besonderen Rahmen. Schließlich ist die im Jahr 2001 eröffnete Multifunktionsarena ein ganz wesentlicher Baustein der Firmengeschichte. Umso mehr freute es den Betriebsrat und den Vorstand, den Gästen bei der Betriebsversammlung mitteilen zu können, dass auch 15 Jahre später die Firmengruppe meist Geschichten schreibt, an deren Schluss ein Happy End steht. So gab Vorstandsmitglied Michael Bögl bekannt, dass 2015 in Summe ein sehr positives Geschäftsjahr war. Auch Gesellschafter Max Bögl bestätigte, dass der Weg von einem reinen Bauunternehmen hin zu einem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen richtungsweisend war und auch weiterhin verfolgt werden soll und muss, um den unternehmerischen Erfolg der Firmengruppe zu sichern.

Der Blick auf das Ganze

Welches Potenzial dahingehend in der Firma steckt, zeigt das Stadtquartier "NeuerMarkt" in Neumarkt, das vergangenes Jahr im September fertiggestellt wurde und dessen Eröffnung für Gesellschafter Johann Bögl eines der großen Highlights war. Denn: Nicht nur der Bau, sondern die gesamte Projektentwicklung, die Nutzersuche, die Finanzierungskonzeption sowie die Erschließungsleistungen lagen in der Hand des Unternehmens. "Dieses Bauwerk ist, was Dimension, Baugeschwindigkeit, Komplexität und Innovation angeht, etwas ganz Besonderes – nicht nur, weil es in unserer Heimat steht", betonte Johann Bögl. Neumarkts Landrat Willibald Gailler erklärte gar mit einem Augenzwinkern, dass er im gegenüberliegenden Landratsamt Minderwertigkeitskomplexe bekäme, wenn er auf den "NeuenMarkt" blicke.

Der Blick in die Zukunft

Das unternehmerische Gespür und die Weitsicht der Firmengruppe bestätigten sich in einem nicht minder bedeutsamen und deshalb nicht weniger spektakulären Ereignis. Mit der Errichtung des 1000. Windkraftturms hat sich bewahrheitet, was bereits Jahre zuvor prognostiziert wurde: Dass die Windenergie neben den Kernkompetenzen Hochbau und Infrastruktur eine der wichtigsten Säulen des Unternehmens werden würde. Gleichzeitig bedeutet die Realisierung von 1000. Türmen mit einem Marktanteil bei hohen Nabenhöhen von rund 50 % erstmals die Marktführerschaft von Max Bögl in einem Segment. Das vergangene Jahr hat darüber hinaus einmal mehr gezeigt, wie notwendig es ist, auf unerwartete Veränderungen zu reagieren und diese in die Strategie einzubeziehen. So ist Johann Bögl überzeugt, dass sich mit der Flüchtlingskrise in Zukunft ein weiteres großes Feld auftun wird: der Wohnungsbau. "Eine Integration wird in Traglufthallen, Containerburgen und Schulturnhallen nicht gelingen", erklärt der Gesellschafter. Vielmehr benötige man in extrem kurzer Zeit mehrere hunderttausend Wohnungen in den Ballungsräumen – eine Aufgabe, der er sich mit maxmodul gewachsen sieht, auch wenn für diesen integrativen Ansatz bisher noch die Unterstützung von Politik und Verwaltung fehle.

Der Blick über den Tellerrand

"Erfolgreiche traditionelle Unternehmen erkennt man daran, dass sie es immer wieder schaffen, ihr Geschäftsmodell an die sich verändernden Zeiten anzupassen", so Johann Bögl. Bereits mit dem Zukunftsprogramm max21 hat das Familienunternehmen bewiesen, dass es in größeren Zusammenhängen denkt und sich nicht scheut, auch zunächst unangenehme und ungewohnte Wege zu gehen. Im vergangenen Jahr wurde schließlich das neue Führungsleitbild entwickelt, das den Beginn eines Kulturwandels bei Max Bögl markiert. In den kommenden Monaten gilt es nun, das neue Leitbild im Unternehmen zu verankern. Derzeit werden alle Führungskräfte, insgesamt etwa 800 Personen, geschult.

Der Blick auf das Miteinander

Wie Max Bögl erklärt, ist es wichtig, sich trotz aller Herausforderungen und des Leistungsdrucks die Freude zu bewahren. Denn: Zufriedene Mitarbeiter sind die Basis eines langfristig erfolgreichen Unternehmens. Um die Anliegen und Wünsche der Angestellten zu erfahren, wurden Ende 2014 Mitarbeiterbefragungen durchgeführt. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Ernst Kanzler betonte, dass daraus hervorging, dass – viel weniger als die Bezahlung – Achtung und Respekt im Umgang und dem Miteinander der Schlüssel zu einer langjährigen Mitarbeitermotivation sei. Dass die Firmengruppe diesbezüglich eine Vorreiterstellung einnimmt, zeigt sich nach Worten von Karin Hammerl-Ranftl, stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende, insbesondere in der langjährigen Betriebstreue der Mitarbeiter. So wurden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgestellt, die für 25 und 40 Jahre Firmenzugehörigkeit geehrt wurden. Aus dem Tätigkeitsbericht des Betriebsrats ging ebenfalls hervor, dass die Belange der Belegschaft ernstgenommen werden und die Anliegen der Mitarbeiter Gehör finden: Ernst Kanzler berichtete von einer Vielzahl an unterschiedlichen Projekten des Betriebsrates sowie Baustellenbesuchen und Mitarbeitergesprächen. Abgerundet wurde der umfassende Tätigkeitsbericht durch Beiträge der Jugend- und Auszubildendenvertretung (Philipp Borowy und Katharina Bauer) sowie des Schwerbehindertenvertreters Alois Nibler.

Der Blick von außen

Obwohl bei Max Bögl das Wohl der Mitarbeiter an oberster Stelle steht, ist, wie Ernst Kanzler bedauerte, nicht zu leugnen, dass die gesamte Baubranche in den vergangenen Jahren an Anerkennung verloren hat und sich dies natürlich auch auf die Mitarbeiter auswirke. Dies zeige sich nicht zuletzt an den Kommentaren Schaulustiger auf den Baustellen. Karl Bauer von der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar und Umwelt bestätigte die Entwicklung und formulierte deshalb die Aufgabe, der Branche auch nach außen wieder die Bedeutung zurückgeben, die sie früher hatte und die sie verdient. Aus diesem Grund stehe auch die Tarifrunde 2016 unter dem Motto "Ihr seid es wert!". Diese könne aber nur gemeinsam erfolgreich bestritten werden. Deshalb sind Mitglieder des Betriebsratsgremiums von Max Bögl aktiv in die Tarifkommission eingebunden.

Ein faszinierender Ausblick

Dass bei Max Bögl rund um die Uhr und sieben Tage die Woche großartige Arbeit geleistet wird, um die vielen Projekte in der ganzen Welt zu stemmen, darauf sind Vorstand, Betriebsrat und Kommunalpolitik stolz: "Wir haben eine Mannschaft, die Zukunft hat und mit der wir alle unsere Ziele erreichen können", so Max Bögl. In der Tat faszinierende Perspektiven.

 

Kontakt:

Jürgen Kotzbauer
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 9181-909-10712
Mail: jkotzbauer@max-boegl.de

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