Betriebsversammlung 2015 bei Max Bögl

26.01.2015

"Was man mit Freude macht, da wird man nicht müde". Die Betriebsversammlung gilt bei Mitarbeitern und Gästen als Highlight. Wo sonst die Eishockey-Cracks der Thomas Sabo Ice Tigers ihre sportlichen Erfolge feiern, verfolgten heuer erstmals die Mitarbeiter die größte Firmenveranstaltung des Jahres – in der Bögl-eigenen ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG. Mit der Multifunktionsarena in Nürnberg, die 2015 als perfekte Kulisse für die Betriebsversammlung am 23. Januar diente, legte Max Bögl fast 15 Jahre zuvor den Grundstein für den späteren richtungsweisenden Weg der Firmengruppe: weg vom reinen Bauunternehmen, hin zum führenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in allen Bereichen des modernen Bauens. "Diese Arena, die von uns geplant, gebaut und finanziert wurde und gesamtheitlich in Eigenregie betrieben wird, ist bis heute ein eindrucksvolles Vorbild und Beispiel für die breite Aufstellung unseres Unternehmens", lobte Gesellschafter Johann Bögl den Mut und die Weitsicht der damaligen Unternehmensführung.

Betriebsversammlung 2015 bei Max Bögl

 

Mit Qualität überzeugen

Bau, Dienstleistung, Innovation und Betrieb – diese Kernkompetenzen stünden über alle Unternehmensbereiche und Sparten hinweg maßgeblich für den unternehmerischen Erfolg der Firmengruppe. "Diesen vor Jahren gemeinsam mit Aufsichtsrat, Firmenrat und Betriebsrat eingeschlagenen Weg werden wir weiterhin mit aller Konsequenz und Leidenschaft verfolgen", versprach auch Gesellschafter Max Bögl. Zwei Faktoren seien dabei entscheidend: die hohe Qualität des Bauens und die Aufgeschlossenheit aller 6.000 Mitarbeiter, sich immer wieder neuen Entwicklungen zu stellen und entsprechend anzupassen.

Mit Kreativität begeistern

"Die Qualität sollte trotz des Wettbewerbsdrucks und des Preiskampfes jeden Tag an erster Stelle unserer Bemühungen stehen", mahnte auch Johann Heß, Geschäftsführer Infrastruktur. Nur wer dauerhaft Qualität produziere, werde sich langfristig im Markt behaupten. Projekte wie die drei im Rohbau fertiggestellten U-Bahn-Stationen in Amsterdam oder die kürzlich von Schwedens König Carl XVI. Gustaf feierlich eröffnete Sundsvall-Brücke, für deren Bau Max Bögl mit dem Deutschen Stahlbaupreis ausgezeichnet wurde, zeigten exemplarisch die hohe Schaffenskraft der Firmengruppe. Aber auch die tägliche Bereitschaft der Belegschaft, von der Führungskraft bis zum Facharbeiter, mit wirtschaftlichen und innovativen Ideen die Wünsche und Anforderungen der Kunden zu erfüllen und diese für eine weitere Zusammenarbeit in neuen Projekten zu begeistern.

Mit Weitblick investieren

Dass sich auch die Windenergie neben den Kernkompetenzen Hochbau und Infrastruktur als dritte erfolgsbringende Säule im Portfolio der Firmengruppe mit Erfolg etabliert habe, zeige insbesondere das unternehmerische Gespür der Firmenleitung. So konnte im Jahr 2014 das geplante Ziel, bis zu 300 Max Bögl-Hybridtürme zu installieren, nicht nur erreicht werden. Mit der Inbetriebnahme des zweiten Windkraftwerkes in Osterrönfeld in Schleswig-Holstein sei man jetzt auch in der Lage, die Produktionskapazität auf zwei Türme pro Tag zu verdoppeln. Geplant sei deshalb für 2015 die Realisierung von bis zu 500 Hybridtürmen, was einer Umsatzsteigerung von über 50 Prozent bedeuten würde. Für Johann Bögl ein weiteres faszinierendes Zeichen für Veränderung und unternehmerisches Geschick, zur rechten Zeit in den richtigen Bereich zu investieren – und trotz des Schlingerkurses der Politik in der Energiewende auch in Zukunft an der Windenergie festzuhalten, zugleich aber an neuen Techniken der regenerativen Energiegewinnung und Speicherung intensiv zu arbeiten.

Mit Leidenschaft vorangehen

Dass sich die Firmengruppe Max Bögl hinsichtlich ihrer Fokussierung auf Forschung und Entwicklung richtungsweisender Ideen und Produkte nicht aufs Glatteis begibt, davon war auch Ulrich Maly mehr als überzeugt. Neben der hohen Innovationskraft und Leidenschaft der Mitarbeiter lobte Nürnbergs Oberbürgermeister insbesondere die Bemühungen der Firmenleitung und der Familie Bögl, mit dem Zukunftsprogramm max21 das eigene Unternehmen für die immer wieder neuen Gegebenheiten der globalen Welt für die kommende Generation fit zu machen. Mit der Verschmelzung großer Teile des Unternehmens, dem neuen Stiftungsgedanken und der Aufstockung des Eigenkapitals sehe er wie alle weiteren Gastredner, allen voran Staatssekretär Albert Füracker, MdB Alois Karl und Sengenthals Bürgermeister Werner Brandenburger, die Firmengruppe Max Bögl in ihrer strategischen Ausrichtung bestens für die kommenden Herausforderungen aufgestellt.

Mit Teamgeist gewinnen

Dass mit max21 auch für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schmerzhafte und ungewohnte Veränderungen in einzelnen Prozessabläufen quer durch alle Unternehmensbereiche und Fachabteilungen einhergehen, darüber sind sich Gesamtbetriebratsvorsitzender Ernst Kanzler und die stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende Karin Hammerl bewusst. Zusammen mit ihren Betriebsratskollegen werden sie in fairer und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Firmenleitung dafür sorgen, dass trotz aller Veränderungen die Interessen und das Wohl der Mitarbeiter ebenso gewahrt bleiben wie deren hohe Identifikation mit der eigenen Firmengruppe. "Die Fußball-WM wurde auch nicht von einem Spieler, von einem Trainer gewonnen, sondern durch eine überaus starke und kämpferische Mannschaftsleistung aus aktiven Spielern, Betreuern und Trainern", betonte Ernst Kanzler. Die Belegschaft sei das größte Kapital der Firmengruppe und jeder im Team sei stolz darauf, über Jahre hinweg im besten Bau- und Technologieunternehmen Deutschlands zu arbeiten. Denn was man mit Freude und Begeisterung mache, da wird man nicht müde – das wussten schon die Großeltern von Gesellschafter Johann Bögl.

 

Kontakt:

Jürgen Kotzbauer
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 9181 909-10712
E-Mail: jkotzbauer@max-boegl.de

Diese Webseite verwendet Cookies. Indem Sie unsere Webseite nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.