HBB – Hybride Bahnbrücke Bögl

 

Mehr als 25.000 Eisenbahnbrücken gibt es in Deutschland. Rund ein Drittel davon sind in einem schlechten Zustand, 1.100 Brücken sogar so stark beschädigt, dass statt einer Sanierung nur noch der Abriss und Neubau vertretbar ist. Für den Ersatzneubau von Bauwerken mit kurzen Stützweiten bietet Max Bögl mit der Hybriden Bahnbrücke jetzt ein Baukastensystem, das die Vorteile der seriellen Fertigung in puncto Bauzeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit voll ausschöpft.

Um die Brückenbauwerke in Schuss zu halten und zu erneuern, investiert die Deutsche Bahn in das größte Sanierungsprogramm ihrer Geschichte. Nach derzeitigem Stand müssen in den nächsten zehn Jahren bis zu 500 Brücken jährlich ausgetauscht werden. Geht man von 15 bis maximal 20 Wochenend-Sperrpausen im Jahr aus, wären mindestens 25 Brücken pro Wochenende neu zu errichten – eine kaum vorstellbare Anzahl.

Vorteile der hybriden Bauweise

Das Gesamtkonzept der Hybriden Bahnbrücke ist ganz auf die wesentlichen Ansprüche von kurzzeitig durchzuführenden Ersatzneubauten ausgelegt:

  • Segmentiertes System
    Transport auf Straße oder Schiene
  • Industrielle Vorfertigung
    Hohe Qualität und Genauigkeit der Bauteile
  • Standardisierte Baugruppen, Produktion und Bauweise
    Kontrollierter Produktionsprozess, kurze Bauzeit, Anlieferung und Montage just in time
  • Einhaltung des Regeloberbaus der Gleise
    Einfache Wartung und Instandhaltung
  • BIM-basierter Prozess
    Effiziente Ausnutzung der digitalen Wertschöpfungskette während des gesamten Bauwerkslebenszyklus
  • Systempartner willkommen

 

HBB – Hybride Bahnbrücke Bögl

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